Heilpraktiker-Kongress 2017 in Baden-Baden

Jubiläum – 50. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden

„Kulturgut Naturheilkunde – Basis der Medizin“:
Jubiläum: 50. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden
Rund 1.500 Teilnehmer treffen sich am Wochenende 22./23. April 2017 zum Jubiläumskongress der Heilpraktiker im Kongresshaus Baden-Baden – Über 40 Vorträge, Seminare und Workshops stehen auf dem Programm

Baden-Baden – Eine der ältesten und bedeutendsten Naturheilkunde-Veranstaltungen in Europa, der baden-württembergische Heilpraktiker-Kongress, feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum: Der Jubiläumskongress am Wochenende 22./23. April in Baden-Baden steht unter dem Motto „Kulturgut Naturheilkunde – Basis der Medizin“, rund 1.500 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland werden im Kongresshaus der Kur- und Kulturstadt im Schwarzwald erwartet. Auf dem Kongressprogramm stehen rund 50 Fach-Vorträge, Seminare und Workshops von über 40 Referentinnen und Referenten. Schirmherrin der Veranstaltung ist Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Sozialministerium von Baden-Württemberg.

50 Jahre Heilpraktiker-Kongress: „Wir sind sehr dankbar und auch ein bisschen stolz darauf, dass wir als Landesverband Baden-Württemberg im Fachverband Deutscher Heilpraktiker seit 50 Jahren diesen Kongress durchführen können. Seit genau fünf Jahrzehnten bietet diese Veranstaltung den vielen Fachteilnehmern immer aktuelle Aspekte rund um das breite Themenspektrum der Naturheilkunde. Auch ergeben sich beim Kongress zahllose Gelegenheiten zum fachlichen Erfahrungsaustausch, für uns ein ganz wichtiger Baustein zur permanenten eigenen Weiterbildung. Zum Erfolg des Kongresses trägt nicht zuletzt auch die umfangreiche Industrieausstellung bei.“ Das ist das gemeinsame Fazit der Veranstalter Dietmar Falkenberg, dem 1. Vorsitzenden des Heilpraktiker-Landesverbandes sowie dem 2. Vorsitzenden Marco Haas. zum diesjährigen Kongressjubiläum.

„Ohne Scheuklappen, Besserwisserei oder Vorbehalte“

Die Kongresse des Landesverbandes Baden-Württemberg gelten seit 50 Jahren als anerkannte Aus- und Weiterbildungs-veranstaltungen und als Taktgeber für zeitgemäße Natur- und Volksheilkunde sowie Biologische Medizin. Sie zeigen die weit überdurchschnittlichen Aktivitäten des Berufsstandes, um das Niveau und die Qualität der medizinischen Versorgung kontinuierlich zu verbessern. „In kaum einem anderen medizinischen Beruf werden so konsequent Aspekte der Diagnostik und Therapie aller zur Verfügung stehenden Wissensgebiete mit einbezogen“, so Falkenberg. Seit Jahrzehnten werden dazu Experten medizinischer und medizinverwandter Berufe als Referenten eingeladen und deren Wissen genutzt, integriert und – wo dies möglich ist – weiterentwickelt.

Das diesjährige Kongressmotto „Kulturgut Naturheilkunde – Basis der Medizin“ umfasst das gesamte Themenspektrum der Naturheilkunde. So werden Vorträge gehalten zur Diagnostik (z.B. „Das Rezept aus dem Auge“ von Heilpraktikerin Dr. rer. nat. Edith  Göttsche), zur Mobilisierung des Körpers bei chronischen Erkrankungen (z.B. „Wieder beweglich werden durch Naturheilkunde“ von Dr. med. Harald Herget), zu psychosomatischen Krankheitsbildern (z.B. „Stoffwechsel und Psyche“ von Facharzt Peter Emmrich, oder „German Angst – was tun?“ von Heilpraktiker und Dipl.-Psychologe Bernhard Adalbert) oder zu Autoimmunerkrankungen (z.B. „Immunreaktionen gegen Nahrungsmittel“ von Heilpraktiker Michael Martin).

„Die Auswahl der Referentinnen und Referenten aus allen medizinischen und medizinverwandten Berufen zeigt unser unaufhörliches Streben nach Erweiterung des diagnostischen und therapeutischen Spektrums, sowie der nachhaltigen Verbesserung unserer Arbeitsqualität. Seit jeher tun wir dies ohne berufspolitische Scheuklappen, Besserwisserei oder Vorbehalte gegenüber anderen Berufen im Gesundheitswesen. Das wird uns seit Jahrzehnten auch in persönlich gesprochenen oder schriftlichen Grußworten immer wieder bestätigt“, sagen Dietmar Falkenberg und Marco Haas.

Der jährliche Heilpraktiker-Kongress ist für Dietmar Falkenberg immer auch ein Appell an die Politik und an die klassische Medizin zur vorbehaltlosen Anerkennung der Naturheilkunde und zum sachlichen Umgang miteinander. „Es hat sich in diesem Bereich in den letzten Jahren einiges getan“, sagt Dietmar Falkenberg. Aber er ist mit dem aktuellen Stand noch nicht zufrieden, obwohl zu beobachten sei, so Falkenberg weiter, „dass neueste Forschungsergebnisse die personotrope Betrachtung sukzessive bestätigen und zunehmend erweitern. Das ist eine sehr erfreuliche und auch grundlegende Bestätigung unseres Denk- und Handlungsansatzes.“

Wichtige Säule in der Kunst des Heilens

Schirmherrin Bärbl Mielich betont in ihrem Grußwort zum diesjährigen Heilpraktiker-Kongress, ebenfalls, dass „die Naturheilkunde auch weiterhin eine wichtige Säule in der Kunst des Heilens und ein unverzichtbarer Bestandteil des therapeutischen Spektrums“ ist. Die zunehmende Akzeptanz der Naturheilkunde wird auch den Grußworten der im Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Parteien deutlich.

Begleitet wird der 50. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden traditionell von einer großen Industrieausstellung mit über 170 teilnehmenden Unternehmen im Kongresshaus Baden-Baden. Gesellschaftlicher Höhepunkt ist – ebenso traditionell – der festliche Ballabend am Samstag, 22. April 2017 im Bénazetsaal des Kurhauses Baden-Baden. Oberbürgermeisterin Margret Mergen weiß das zu schätzen: „Sie sind unsere treuesten Gäste.“

www.kongressbadenbaden.de

Dietmar Falkenberg (links) und Marco Haas Dietmar Falkenberg (links), der 1. Vorsitzende des Heilpraktiker-Landesverbandes Baden-Württemberg sowie der 2. Vorsitzende Marco Haas freuen sich über die hohe Anerkennung, die der 50. Heilpraktiker-Kongress in Deutschland und dem benachbarten Ausland genießt.

Rund 1.500 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland werden zu den 50 Fach-Vorträgen, Seminaren und Workshops beim 50. Heilpraktiker-Kongress am Wochenende 22./23. April in Baden-Baden erwartet. Das Motto des Jubiläumskongresses ist „Kulturgut Naturheilkunde – Basis der Medizin“.